szmmctag

  • Plastikfrei

    Meine Blogfreundin Milla begeht einen plastikfreien Juli und wirkt mit ihrer Überzeugung und Enthusiasmus auf mich sehr ansteckend.

    So gehe ich jetzt auch mit aufmerksamen Augen durch den Supermarkt und versuche Plastikumverpackungen zu vermeiden, wo es denn möglich ist. Das ist ne ganz schön spannende Aufgabe eigentlich. Wer schafft es soviel Plastik wie möglich zu vermeiden, was kaum geht (Stichwort Toilettenpapier)?

    Nun, jetzt ist es so, meine Kids lieben Joghurt... Joghurt im Glas ist mir aber zu teuer (bei dem Konsum). Also lasse ich gerade jetzt allen Ernstes selbstangerührten Joghurt in der Küche vor sich hin gedeihen, in der Hoffnung um 23.00 Uhr Joghurt der schmackhaft ist gezaubert zu haben.

    Das Rezept ist denkbar einfach. ein Liter H-Milch (Frischmilch muss man auf 94 Grad erhitzen!) mit 1-2 Löffeln stichfesten Joghurt und selbstgemachte Erdbeermarmelade bspw. in Einmachgläser füllen. Diese hält man dann sechs Stunden auf 45 Grad warm und dann hätte man eigenen Joghurt. Nun ich werde sehen!

    Ich habe heute anstatt zu lernen zwei Stunden lang nach Joghurtaufbereiter gesucht. Aber keiner kommt ohne Plastik aus, was für ein Gerät das man dauerhaft behält vielleicht auch nicht so wichtig ist. Aaaaber ich will eins ohne Strombedarf haben, weil ich es nicht nachts angeschlossen haben will unbeaufsichtigt. Die Geräte ohne Strom sollen toll sein, die Behältnisse sind aber aus Plastik und auf 45 Grad erhitzt geben die glaub ich alles mögliche an den Joghurt ab. Aber wenn ich mir schon die Mühe mache soll es auch gesund sein.

    Also habe ich nun Einmachgläser genommen die ich im warmen Wasserbad warm halte... die Kunst wird jetzt sein, das Wasser auf 45 Grad zu lassen. Schwierig. Noch so ne aufwendige Quest. Aber irgendwie macht es Spaß.

    Ich werde dann berichten.

  • Mein Gauchos-Kommentar

    Sehr verspätet hab ich mir den soviel Empörung verursachenden Gauchos-Auftritt der Deutschen angesehen.

    Ich habe in meinem Urlaub viel darüber gelesen, in der Presse und in Kommentaren, und habe mich vorab sehr geschämt für die deutsche Mannschaft, für uns, dass die Siegesfeier so niveaulos gewesen sein muss. Und jetzt sah ich den Auftritt selbst und ich bin frustriert.

    Und zwar nicht deswegen weil da ein paar Jungs sich auf Kosten Anderer feiern. Geschmacklos und daneben?
    Kann man so sehen. Ich verstehe die Ansicht, denn zuerst befürchtete ich nach all den Kommentaren eine höhere Geschmacklosigkeit, die mein mitfiebernd erlangtes Glück nach dem Sieg extrem schmälerte. Aber jetzt, nachdem ich den Auftritt sah, finde ich den Anspruch des Deutschen nach einem makelosen Benehmen nach Außen eher als altlastende Fessel.

    Denn mal ehrlich, ich denke Fußball spricht jetzt nicht unbedingt unseren Intellekt an oder? Es geht nicht um Politik und eine höhere Botschaft, sondern um "Gemeinschaft und potentierten Spaß" (Zitat von Dr.Allwissend). Und den größten Spaß hat man nicht unbedingt, achtet man ständig auf political correctness. Ich musste nach all meiner innerlichen Aufregung und Mitempörung dann ja auch tatsächlich insgeheim grinsen, weil ich das Ganze gar nicht so schlimm fand und diese Kerls so einen Spaß hatten.

    Klar, ich bin wohlerzogen und hätte mich nicht so gefeiert, außer man hätte mich vorher gehörig abgefüllt und es hätte keine Kameras gegeben, denn irgendwie ist es halt so, Sieger verhöhnen die Verlierer, auch in der engsten Familie. Ich tanze durchaus mal herum, wenn ich meine Tochter bei einem Wettkampf besiege und rufe: Verloren Verloren Verloren... Nääänäääänääää!!!! (nicht besonders fein, aber spaßig) und natürlich ist mein Tanz nichts gegen ihr Siegesgegröle.
    Das gehört zum einseitigen Spaß des Wettkampfes. Und ich finde es tatsächlich schön, wie frei und unsteif und unbefangen die Nationalmannschaft sich präsentierte. Als holten wir mit den Jahren (2006 fing es ja an) langsam Luft und ließen eben erstmals Nationalstolz zu. Und der ist schön, sorgt er doch für Zusammenhalt und ein Wirgefühl, was wir so bitter nötig haben. Fakt ist, ansonsten ist Nationalstolz gelebt eher brisant und grenzwertig. Weil er mit Abgrenzung zu anderen Nationen zu tun hat. Das ist furchtbar und kann viel Ungutes mit sich bringen, aaaber ich glaube, das Positive dieses Gefühl ist das was unsere Kinder wieder erleben dürfen sollten, nachdem vier Generationen aussetzen mussten. So sprang die fünfjährige Tochter am Folgetag glücklich hüpfend am Strand herum und schrie: Wir haben gewonnen! Das war mir gleich mehrperspektivisch sehr peinlich, aber ich mahnte mich selbst nichts dazu zu sagen.

    Die Argentinier erinnern uns jetzt daran, dass wir ganz offensichtlich immer noch Nazis sind.

    Wisst Ihr, dass vor der Übertragung des Finalspieles in Norwegen eine halbe Stunde lang Szenen aus dem ersten Weltkrieg gezeigt wurden, in denen Deutsche irgendwelche Ziele zerstörten? Wir schreiben das Jahr 2014 und Norwegen fühlt sich verpflichtet das eigene Volk an die dunkle Vergangenheit Deutschlands zu erinnern, vor einem Fußballspiel!!!

    Maradonna kommentierte (vor dem Gauchogesang) irgendwas in der Art, dass es kein Vorbeikommen an den deutschen Panzern gab. Die Italiener (Bernasconi lässt ja keine Gelegenheit aus) kommentieren ständig solche Dinge, die Griechen...

    Eigentlich find ich es aus dieser Perspektive zwar nicht dienlich, nicht besonders fein, aber aus einem kindlichen Trotz heraus sogar klasse, dass Niemand diesen blöden Gauchoeinmarsch verhindert hat.

    Ich finde längst muss man sich befreien von dieser Schuldlast und vielleicht passiert es bezogen auf die uns nicht verzeihenden anderen Nationen nur dann, wenn wir beginnen uns normal zu verhalten. Und Niveau hin oder her. Ich glaube das war ziemlich (fast schon erfrischend) normal.

    so thats it.
    manu

  • Das Zwiebelchen

    Meine Mutter erzählte mir, als ich im Kindergartenalter war, die Geschichte. Sie handelt von einer sehr geizigen alten Frau, die in ihrem Leben nichts anderes hergegeben hatte, als einmal unter Murren ein Zwiebelchen.
    Als sie starb, kam sie in die Hölle.
    Ein Engelchen sah sie dort und erinnerte sich daran, dass sie doch einmal etwas geschenkt hätte und deshalb die Hölle nicht verdiente. Das sah Gott ein und schickte das Engelchen mit dem Zwiebelchen in die Hölle um die alte Frau daraus zu erlösen.
    Das Engelchen hielt die Zwiebel hin, die Alte griff danach und so wurde sie langsam hochgezogen. Alle anderen neben ihr versuchten auch den Flammen zu entkommen und hielten sich an ihr fest um mit herausgezogen zu werden, aus dem Elend. Sie klammerten sich an Arme und Beine. Das Engelchen zog und zog und hatte Schwierigkeiten. Das bemerkte die Alte ängstlich und schrie laut: LASST LOS, DAS IST MEINE ZWIEBEL!
    Das Engelchen erstarrte kurz und ließ dann die Zwiebel los und die geizige Frau zurück in die Hölle fallen.

    Ich fand die Geschichte blöd. Aber warum auch immer, sie hat sich mir zutiefst eingeprägt... Meine Mutter muss eine empfängliche Phase während meiner Moralbildung getroffen haben.

    Jedenfalls habe ich immer geteilt, damit hatte ich nie ein Problem. Ich gebe gerne, auch meine letzte Erdbeere oder was weiß ich, worauf ich gerade selber Lust habe. Weil auch die Erfahrung mich lehrte, dass egal was ich jemand Anderem gebe, es mich nicht schmerzt. Ich verliere dadurch nicht. Nein, das ist ja mein Weg in den Himmel. :crazy:

    Tatsächlich hätte ich, bzw. meine kindliche Seele, ja viel zu viel Angst, dass es mir am Ende wie der geizigen Frau ergeht.
    Und jetzt komme ich zu dem Punkt.
    Ich war am Samstag auf dem Markt und habe für 3 Euro zwei Pfund Erdbeeren (leider in Plastikschalen Milla) erstanden.
    Ein Paar der Erdbeeren kullerten durch den unsanften Transport meiner Tochter in der Tüte (schon wieder Plastik *seufz*) umher.
    Wir gingen an einem Bettler vorbei der sehnsüchtig auf die Erdbeeren schaute. Und ich? Was mach ich? Ich halte ihm die teilweise matschigen Erdbeeren die ich gerade herausgeholt hatte (ich hätte sie sonst selbst gegessen) hin und er nickte. Also legte ich sie in seine Hand.

    Wir gingen weiter und meine Tochter schimpfte mit mir, warum ich ihm die matschigen gegeben und nicht gleich mehr gegeben habe. Ich überlegte kurz und meinte, dass sie ihm ja das eine Schälchen bringen könnte. Ja das mache sie, sagte sie spontan.
    Wir waren inzwischen aber schon viel weiter gegangen, standen in der heißen Sonne, ich war müde und sie durch die Menschenmenge allein zurückzuschicken schien mir... Naja, wir sind weitergegangen.

    Das kostete mich jetzt fast zwei schlaflose Nächte. Und noch weitere... denn dadurch, dass ich gestern nicht dazu kam aus einem Schälchen, dass wir nicht aufgegessen hatte noch Marmelade zu kochen, musste ich die schon gegärten Erdbeeren heute wegwerfen. Die Erdbeeren, die der alte Herr gestern bestimmt megagerne gegessen hätte.

    Ich komme um vor schlechtem Gewissen. Und ich nehme mir vor, nächste Woche ihm etwas anderes zu kaufen dafür. Als Wiedergutmachung.

    Das bringt mich auf den Gedanken: Bin ich ein guter Mensch? Weil ich (zumindest meist) immer brav meine "Zwiebelchen" hergebe.
    Nein, das bin ich nicht. Überhaupt nicht. Ich bin angepasst, versuche Niemanden zu verletzen, aber was tue ich für Fremde? Für die Gesellschaft? Nichts. Vielleicht gerade ein bisschen evtl. durch mein Praktikum, zumindest habe ich das Gefühl. Aber sonst irgendwas Erwähnenswertes? Mehr also ein Zwiebelchen? Nichts.

    Shit! Ich hoffe ich kann das spätestens in vier Jahren ändern. Wirklich.

  • weg mit Löw

    Wir werden Weltmeister und Jogi wird gehen. Denn ich sehe schon die Schlagzeile der deutschen Presse.

    "Wackeliges Deutschland im Finale! Nur knapper Sieg!
    Im folgenden Artikel wird dann analysiert und bewertet und nochmal aufgerollt, dass wir sowieso nur ins Finale reingestolpert sind und allen nur-Weltmeisterschaftgucker, also Fußballlaiendeutschen wird damit vermittelt, dass wir konkret im Finalspiel nur Dank verschiedenster Fehlentscheidungen oder Fehlleistungen der gegnerischen Mannschaft völlig unverdient gewonnen haben... uns wird klar sein, dass wir viel besser abgeschnitten hätten, wäre da Löws Inkompetenz nicht.
    Naja, zugegeben etwas viel Besseres als den Sieg gibts ja nicht, aber wenn eine Nation heraus hat, auch diesen in Frage zu stellen, dann ist das wohl Deutschland.

    Ich bin eine erklärte nur-Meisterschaftguckerin. Das liegt daran, dass Fußball nicht mein Sport ist. Nur wenn es um Etwas geht, überstehe ich die Längen und die damit verbundene Langeweile in einem Spiel. Diese ist aber eigentlich bei einer EM oder WM selten gegeben. Denn die Spieler spielen mit Leidenschaft. Und das ist das was ich mag. Die wollen gewinnen und geben dafür alles. Es liegt in der Natur des Menschen, dass es ihm Spaß macht diesem Streben zuzusehen.

    Der Druck den die Spieler und ihre Trainer bei diesen Spielen aushalten müssen, ist aus meiner Sicht unfassbar. Dies kann ihnen nur gelingen, wenn sie mit ihrem ganzen Herzen dabei sind.
    Und mich nervt, dass wir Mitfiebernden, bzw. unsere Sprecher, also die Journalisten, jeden Fehltritt eines jeden Spielers kommentieren und böse ankreiden. Wir vergessen, dass das keine gutbezahlten Roboter sind, sondern Menschen mit ner riesigen Belastung auf den Schultern, umkreist von 51 Kameras und dann auch noch zudem von der gegnerischen Mannschaft, die dummerweise auch gewinnen will und womöglich sich dabei nicht mal blöd anstellt.

    Nach jedem verdammten mühsam errungenen Sieg müssen sich die Jungs Sekunden später unseren nörgelnden Fragen stellen, warum es denn nur so knapp gepasst hat und "wir" so schlecht waren? Die Spieler sind so erschöpft, dass sie vermutlich dem Reporter am liebsten vor die Füße brechen würden. (Naja, wenn ich überlege, was die verdienen, dann dürfen die auch mal erschöpft sein)... aber es ist dennoch unglaublich ärgerlich. Und sowas von typisch deutsch.

    Und mal ehrlich, die meisten euphorisierten Fans beim Public Viewing interessiert nicht, welche Taktiken aufgegangen sind und welche nicht, wenn wir doch am Ende gewonnen haben. Und egal wie sehr das die wahren Fußballfans abschreckt, auch für uns spielt diese Mannschaft, das behaupten sie jedenfalls ständig.

    DESWEGEN WILL ICH DIESE MIESMACHEREI NICHT!
    UND ICH MAG LÖW. Ich habe keine Ahnung von dem Aufgehen seiner Taktiken, aber in der Tat, diese Mannschaft ist flexibel, das kriege sogar ich mit. Und warum ich ihn mag? Ich glaube, dass er Teamgeist schafft. Und am Ende gewinnt man genau damit.
    Und die Mannschaft zieht von Sieg zu Sieg. Es sind nicht immer diese Spiele des Märchensommers, den wir alle erlebt haben, aaaaber das lässt sich ja auch nicht wiederholen. Und gewonnen hatten wir damals am Ende trotzdem nicht. Aber es war schön.

    Diesmal wird jede Leistung so miesgemacht. Selbst Müllers Stern sinkt schon wieder in der Presse. Unfassbar. Da kann man laufen was man will, wenn man kein Glück hat, ist man wieder unten durch.

    Dabei ist doch gerade das, dass so schön nervenaufreibende am Fußball, dass man auch Glück haben muss und dass da eben Menschen spielen die Fehler machen, dass Deutschland eben nur genau dann einen Treffer macht, wenn beides zusammenfällt. Das ist doch das Ding! Das Spannende! Und die Presse formuliert es als Vorwurf.

    Ich will sagen, ich find unser Team klasse, freu mich auf die Chancen, die ja nun gar nicht so gering sind gegen Brasilien (aber ja auch nur weil zwei Klassespieler (einer dramatischerweise) wegfallen, ist klar, wird also wieder völlig unverdient sein). Hier meine Vorabverteidigung, dass eine Mannschaft nicht durch das Fehlen einzelner Spieler zusammenbrechen darf. Unsere tut es auch nicht. Behaupte ich jetzt überzeugt.

    Ich glaube übrigens, dass es so ist wie es ist, weil wir uns den Fußball so zu eigen machen in dieser Zeit. Und was uns zu eigen ist, das behandeln wir so, wie wir uns behandeln. Will sagen, wir sind auch auf uns bezogen viel zu kritisch. Alles was wir erreichen ist nicht gut genug, nicht perfekt genug, nur durch Zufall erlangt, damit haben wir es nicht verdient. Das ist soooo deutsch.
    Deswegen erwarten wir von anderen übermenschliche Leistung. Nur die können wir anhimmeln.
    Nicht sehr sympathisch finde ich.

    Sooo nachdem ich das losgeworden bin, wünsche ich Euch schonmal einen schönen Dienstag (und ich überlege ob ich den Kommentator vorher ausstelle). ;)

    manu

  • Kindheitsstöckchen

    Von Sigrun oder Mrs Jones, die es von dasEv haben. :>>

    1.) Was hast du früher zum Frühstück gegessen?
    Ich kann mich gaaanz ehrlich an kein Frühstück erinnern. Ich habe glaub ich in der Grundschule immer diese Bananenmilch und ein Brötchen wenn nicht schlimmer, ne Milchschnitte gekauft.

    2.) Was hast du als Kind am liebsten getrunken?
    Bananenmilch.

    3.) Warst du eher ein Dreckspatz oder ein Saubermann?
    Dreckspatz durch und durch (bin durch Kanalrohre neben den Ratten hergekrochen).

    4.) Was hast du als Kind gemocht, isst es aber heute nicht mehr?
    Ravioli aus der Dose (genau wie Sigrun). Heute würd ich das sooo eklig finden.

    5.) Was isst du heute und hast es früher nicht gemocht?
    Ei und Käse (fast wie Sigrun)

    6.) Wofür ging das meiste Taschengeld drauf?
    Süßigkeiten (Sigrun)

    7.) Hast du als Kind gespart?
    Nö (Sigrun)

    8.) Womit hast du am liebsten gespielt?
    Ich war eigentlich immer draußen in den Wäldern und habe "der Mann in den Bergen" oder ähnliches gespielt, bei Wind und Wetter...

    9.) Bist du ein Alete- oder ein Milupakind?
    Weder noch.

    10.) Hast du früher, wenn es Stress gab, deinen großen Bruder/deine große Schwester geholt?
    Hatte ich nicht.

    11.) Bist du in den Kindergarten gegangen?
    Ja, sehr kurz. Eine sehr unangenehme Erinnerung.

    12.) Warst du gut in der Schule?
    Grundschule ja. Realschule erst ja dann nein (sitzengeblieben) dann ja (Wechsel Gymnasium) dann nein (abgegangen).

    13.) Hast du manchmal blau gemacht?
    Yep, häufig.

    14.) Welches waren deine liebsten Hobbies?
    Lesen, Lesen, Lesen.

    15.) Welche Kinderserien hast du geguckt?
    Ich liebte Heidi, Der Mann in den Bergen, Bonanza und Das Nesthäckchen, achja und ein Colt für Alle Fälle, wobei das sicher nicht unter Kinderserie fält.

    16.) Wer hat dich am meisten verwöhnt?
    Niemand (Sigrun)

    17.) Was war dein größter Traum?
    ungezwungen und beliebt sein

    18.) Hattest du ein Haustier?
    Katzen, Hunde, Kaninchen, Hamster, Vögel,....

    19.) Wie stelltest du dir das Erwachsensein vor?
    Ein Gefühl von Freiheit

    20.) Wurdest du früher in der Schule beklaut?
    Nein. (was hätte man mir, dem armen Siedlungskind schon klauen sollen?)

    21.) Hast du selbst im Laden geklaut?
    Yep, mit ca. 5 und bis zur Tracht Prügel meines Lebens.

    22.) Bist du immer freiwillig abends ins Bett gegangen?
    ja.

    23.) Hast du eine Sportart ausgeübt?
    nein.

    24.) Gehörtest du einer Kinderbande an?
    Jein, also so mit 12 (wenn man da nicht zu alt ist) haben wir verschworene Gemeinschaften gebildet.

    25.) Hattest du imaginäre Freunde?
    Definitiv.

    26.) Hattest du einen „Schwarm“?
    Ja. Little Joe oder Howie.

    27.) Glaubtest du an den Schwarzen Mann?
    Ja.

    28.) Hattest du einen eigenen „Fuhrpark“?
    Nein.

    29.) Konntest du teilen?
    Ja.

    30.) Warst du eine Heulboje?
    Never.
    Allerdings hab ich mich dahingehend verändert.

  • be happy

  • Prüfungsmarathon vorbei

    So nun sind die letzten drei Wochen endlich überstanden und eine merkwürdige Leere macht sich breit. Nun muss ich nicht mehr jeden sozialen Kontakt, jede Anforderung an Aufmerksamkeit mit einem panischen: ICH KANN NICHT ICH MUSS LERNEN mehr ablehnen. Dacht ich. Die nächste Prüfung ist erst Ende September abzugeben. Bis dahin sind es Welten.

    Gestern hab ich die Hausarbeit abgegeben, aber heute, bevor ich jetzt dieses Gefühl alles geschafft zu haben überhaupt genießen konnte ereilte mich am frühen Morgen die Mitteilung samt Terminplan des nächsten Moduls. Das beginnt heute. Ich habe eine Woche den Basistext (72 Seiten) zu lesen. Es geht ums Recht in der Sozialen Arbeit. Das A und O also. Ich hoffe es liegt mir. seufz... Also dann mal weiter im Hamsterrad.

    Was gibt es sonst so?
    Nach der Kellerflutung vor zwei Wochen wartet immer noch jede Menge Arbeit auf mich dort. 2 Wäschekörbe müssen gebügelt werden, Papiere sortiert werden, etc.
    Leider kann ich nichts anderes berichten, denn Soziale Kontakte, Unternehmungen hatte ich ja nicht gemacht.

    Die Kinder wären da noch.
    Die Große weilt gerade mit der Klasse in London und ist Gott sei Dank glücklich. Ich hoffe sie kann im Klassenverband bleiben, denn sie könnte nach ihren letzten Arbeiten nun doch auch technisch sitzen bleiben.

    Die Kleine liegt fiebernd oben im Bett. Seufz. In letzter Zeit hatte ich jeden Infekt der Kleinen mitgemacht und war 2 Tage später auch krank. Hoffentlich passiert mir das nicht diesmal auch, denn ich muss in der Werkstatt endlich ein Projekt beginnen und auch zu Ende führen. Auftrag des obersten Chefes, der nun schon seit zwei Wochen darauf wartet.

    Meine Studiengruppe, also meine Kleingruppe, die haben derweil auch schon das feste Bild von mir, dass ich alles immer auf den letzten Drücker mache... Die machen sich darüber lustig. Sie sagen solche Sachen wie: Manu Du und Deine Hinzufügungen sind spitzenklasse, wenn Du denn dann endlich damit rüberkommst. Eine andere schrieb ich bräuchte offenbar den Nervenkitzel die Hausarbeit erst um 23.59 abzugeben. Während ich noch empört: Um Gottes Willen NEIN schrieb, schrieb mein Kommilitone schon: Ja das braucht sie.
    Ist aber nicht wahr. Ich bin einfach sooooo langsam.

    Meinen Kommilitionen H. liebe ich. Das war von der ersten Sekunde an, als ich ihn sah so. Also auf merkwürdige Art seelenverwandschaftsmäßig ihr wisst, was ich meine? Also, es hängt nicht am Geschlecht. Also... ähm. ja. Jedenfalls. Wir haben z. B. eine graphische Strukur selbst erstellen müssen. Von 30 Strukturen ähnelt wirklich kaum einer der nächsten. Manche machten Organigramme in verschiedensten Varianten, manche Graphiken, manche Mindmaps. Hs und meine Abbildung ähneln sich im Aufbau derart, dass man meinen könnte, wir hätten es miteinander erstellt. Wir haben dieselbe Arbeitshaltung (außer dass er halt schneller ist) und eine ähnliche Meinung zu Gott und der Welt und wenn wir nach einem Studientag was trinken oder essen gehen, bestellen wir dieselben Dinge, selbst wenn wir nicht an einem Tisch sitzen. Lustig.

    Ja... Das wars dann mal... dann les ich jetzt mal den Basistext. Stressfrei. Oder geh ich in den Keller? Oder bügle ich? Oder, achja, der Hund muss raus. Achja....

  • Das Unwetter

    hat unseren Pavillon zerstört und den Keller geflutet und mich feststellen lassen, dass wir handtellergroße Spinnen im Kellerschacht hatten(!).
    Ich schwöre es waren zwei Wolfsspinnen, aber mindestens sowas wie ne Plattbauchspinne. RIESIG, dicker Hinterkörper und kurze dicke Beine. Also keine Winkel- oder Erdspinne. WUAAAAH.

    Naja und mein Kleiderschrank im Keller, der der auf einem klatschnassen Teppich steht.... der wartet jetzt darauf ausgeräumt und verrückt zu werden.... ich mag net...

  • Lottamund

    "Oh Mama, guck mal, die Traubenfelder!"

    :>>

  • Gestern bin ich gestorben

    Es gibt nichts nichts nichts auf der Welt, was ich mehr fürchte als Übelkeit. Echt jetzt.

    Auch vor großen Therapien hatte ich stets und immer fast ausschließlich Angst, das mir kotzübel werden könnte.

    Und ich habe in den letzten 20 Jahren glaube ich recht erfolgreich jede Magen Darm Grippe umschifft. Aber jetzt hat mich der Infekt durch die Kleine doch erwischt.

    Bei mir gehen solche Infekte immer sofort mit Fieber einher. Also lag ich schon am Vortag im Bett... Mitten in der Nacht wurde ich wach, weil ich mal mussste. Auf dem Weg zur Toilette wurde mir so elend und schwarz vor Augen und sowas von kotzübel. Ich habe mich lang auf den Boden gelegt und konnte nicht mehr richtig atmen, nicht mehr aufstehen. Mitten im Flur. Kribbelnde heiße Wellen zogen über den Rücken und Hinterkopf, begleitet von dieser ungnädigen Übelkeit. Und ich dachte darüber nach, wie unwürdig dieser Tod doch ist, nackt im Flur liegend, schweißgebadet, stinkend, womöglich eingenässt und vollgekübelt.

    Natürlich meine ich diesen Beitrag humorvoll, natürlich stell ich mich ganz bestimmt an, und doch frage ich mich ernsthaft, was das wohl war. Denn ich konnte nicht aufstehen. Es war wie eine Ohnmacht ohne das ich ohnmächtig war. Und gleichzeitig lief mir der Schweiß in Strömen vom Körper. Es hat eine halbe Stunde gedauert bis ich zurück ins Bett gekrabbelt war. Mir war während der ganzen Zeit schwarz vor Augen. Ich musste das Bett ertasten.

    Naja und heute gehts schon wieder, etwas Temperatur, etwas schlapp, aber GOTTSEIDANK! keine Übelkeit.

    Soooo, dass wollte ich nur mal bescheidjammern.
    lgmanu

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