szmmctag

  • Lottamund

    Situation 1:

    "Lotta, wir müssen Deine Haare waschen!"

    Lotta: "Ich will nicht!"

    "Aber es ist schon ewig her, dass wir sie gewaschen haben! An Deinem Geburtstag war das!"

    Lotta: "Aber da war doch auch Frühling!"

    "Ja!?"

    Lotta triumphierend: "Wir haben immer noch Frühling! Deshalb brauch ich die Haare auch noch nicht waschen!"

    Situation 2:

    Lotta: "Mama, kannst Du die Rolladen runtermachen? Die Sonne blendet so!"

    "Dann setz Dich zu mir!"

    Lotta: "Aber dann blendet sie im Rücken!"

  • zu pragmatisch oder einfältig?

    Ich glaube ich bin zu pragmatisch für ein Studium. Echt jetzt. Mir fehlt da was.
    Kognitive Leistungsfähigkeit, Flexibilität und Kreativität.

    Es gibt ein Forum, indem wir Fragen stellen können zu Aufgabenstellungen, hier konkret zu unserer ersten Hausarbeit, die wir dann gegenseitig beantworten bzw. der Dozent schaltet sich auch ein.

    Jedenfalls lautet der erste Punkt der Hausarbeit in etwa: Benennen Sie die Deutungen der Ursache von Armut und Not in der jeweiligen Epoche (die man sich aussuchen darf).

    Mein Kommilitone fragt nun, aus meiner Sicht überarbeitet und den Wald vor Bäumen nicht sehend, was denn nun mit Deutung gemeint sei. Die der Gesellschaft der damaligen Zeit oder aber seine eigene Deutung der Dinge.

    Ich antwortete, dass es um die gesellschaftlich/politische/religiöse Deutung ginge (denn was hat seine Deutung (wo nimmt er die her?) hier zu suchen?????).

    Ich meine, wenn es im Mittelalter so war, dass Armut schicksalshaft und gottgewollt, also unabänderbar war, was gibts da für mich zu deuteln? Wenn es im 19. Jahrhundert industrialisierungsbedingt zu einer großen Armut kam durch die wirtschaftlichen/politischen/gesellschaftlichen Veränderungen, durch die Säkularisierung und der Staat deshalb erstmalig Verantwortung übernehmen musste. Dann ist das genau so gewesen. Was soll ich daran herumdeuteln????

    Aber der Dozent schrieb unter meine Antwort, dass die Aufgabenstellung zulässt, dass er es so oder so macht. Es sei ihm freigestellt.

    HÄ?

    Leute! Echt! Ich habe den Verdacht, dass es erstmal darum geht uns Selbstständigkeit zu lehren, das Denken nicht in feste Bahnen zu surren, es darf nicht eng werden, deshalb beschränkt er keine Aufgaben. Vielfalt ist gebraucht offenbar. Mich macht das erstmal orientierungslos...

    Oder noch so eine Aufgabe: Diskutiere den Zusammenhang zwischen 4.1 Ursachen der Armut .... und 4.2 Wandlungen der Gesellschaft, Wechsel der Rolle der Sozialarbeit .... und 4.3 der Glosse hm hm hm.

    Ich denke also, ich muss alles unter einen Hut bringen und verweben. Eine Kommilitonin fragte nach und was war die Antwort? Ja klar, gaaanz so wie wir wollen. Wir können 4.1 4.2 und 4.3 auch einzeln abarbeiten, das steht uns frei. Gut, die komplette korrekte Frage ist zugegeben so gestellt, dass man auch meinen könnte, es ginge um die Zusammenhänge innerhalb der Aufgaben.

    AAAABER wenn das so wäre,...

    4.2 da geht es um die großen Theorien der Sozialarbeit die wir ebenfalls in Zusammenhang bringen sollen. Eine fragt, ob wir die Gegenüberstellen sollen oder ob wir sie einzeln abarbeiten.
    Antwort? Natüüüürlich ganz wie wir wollen, und das ganz ohne Punktabzug. GRRRRRRRRRRR

    Warum benutzt er überhaupt das Wort Zusammenhang??????

    Ich hatte mir vorgenommen meine Hausarbeit jetzt zu schreiben, aber ich mag nicht... dabei ist ja eh egal was ich schreibe... da bin ich offenbar gaaaanz frei. seufz.

  • zitiert

    Die Phantasie tröstet den Menschen über das hinweg,
    was er nicht sein kann,
    und der Humor über das, was er tatsächlich ist.
    (Albert Camus)

  • Findus

    Pubertierende sind furchtbare Wesen.

    Und gestern habe ich mit der Kleinsten Findus und Peterson im Kino angesehen. Ein mit ganz ganz viel Liebe gemachter, entzückender Film. Wirklich!!! Da hat jemand Findus und Petersson wirklich 1000mal gehört (und meine Sicht der Dinge gehabt), nämlich die nervigen Sequenzen einfach umgeschrieben. Wunderbar!

    Naja... jedenfalls sind Peterson und Findus (sein kleiner Kater) die aller-allerbesten Freunde. Und dann kommt ein Hahn auf den Hof. Und nimmt viel Raum ein, den nimmt er Findus weg. Peterson kümmert sich plötzlich auch um diesen Neuankömmling sehr viel. So vermerkt Findus empört, dass Peterson dem Hahn Regenwürmer gesammelt hat. "MIR HAST DU NOCH NIE REGENWÜRMER GESAMMELT!" schimpft er wütend. "Aber ich wusste gar nicht, dass Du Regenwürmer magst!" sagt Peterson irriterit. "DU HAST MICH JA NICHTMAL GEFRAGT!" zetert Findus und stapft davon. Peterson macht sich auf um Regenwürmer für Findus zu sammeln und bietet sie ihm an. "GIB DIE BLÖDEN WÜRMER DOCH DEINEM HAHN!" schnaubt der Kater. Peterson dreht sich um und gibt die Würmer dem Hahn. Nun kippt Findus Stimme vor Empörung: "HEYYYY DAS SIND DOCH MEINE WÜRMER!"

    Amüsant, so von außen betrachtet. Aber wenn man so ein Mädchen vor sich hat, das vermeintlich zu kurz kommt, kann einem das Grinsen auch schon mal vergehen. ;)

  • Hunde und Magie

    Vor allem Schäferhund und Dackel reagieren lustig! :D

  • Das Tor zur Fachhochschule

    ist schwer zu öffnen. Buchstäblich und auch im übertragenen Sinne.

    Also meine Fachhochschule ist ein altgediegenes Gebäude. Früher war es mal ein Krankenhaus. Es hat eine große bestimmt 4 Meter hohe, schwere Holzeingangstür.

    Da kann man schonmal ächzend davor stehen und sie nicht mit einer Hand aufbekommen. Also balanciere ich meinen Kaffee im offenen Becher so, dass ich beide Hände benutzen kann zum Drücken. Jetzt geht es erstaunlich leicht und damit so schwungvoll, dass mein Kaffee nicht auf Anhieb hinterherkommt und der Anteil mit dem geringen Reaktionsvermögen auf den Boden platscht. Wenigstens nicht auf meine Hose.

    Jetzt stehe ich drin in den heiligen Hallen, sozusagen. Und denke über die Toten nach, die es hier zuhauf gegeben haben wird. Nun denn: ICH BIN STUDENTIN! HURRA!
    Ich fürchte das junge Volk das neben mir hereinstürmt verortet mich eher in die Verwaltung. Aber was solls. Stolz marschiere ich zur Bibliothek. Ha! Ich weiß noch wo sie ist und finde sie auch tatsächlich auf Anhieb. Leider bleibt die normale Tür mit rundem Knauf verschlossen. Dabei sind da eindeutig Menschen drin.

    Während ich rüttle, entdecke ich ein Schild mit dem Hinweis, man möge den Türdrücker betätigen. Jaaa, aber woooo ist der denn??? Ich suche ratlos nach einem Drücker. Ein junger Kerl hilft mir lächelnd (der Drücker ist zwei Meter vor der Bibliothekstür angebracht) und ich fühl mich alt und belämmert.

    Nun gut, ich betrete die Bibliothek, packe mich an einen Rechner aus und will nach Literatur suchen. Leider lässt mich der Rechner auch nicht rein. Er will zuerst meine FH-Kennung. ACHGOTT. Die hab ich nicht auswendig im Kopf. Ich wende mich an den Bibliothekar, der kann mit Hilfe meines Ausweises meine FH-Kennung ermitteln. Wie schön sind doch die Vorteile einer Vernetzung. Ich denke mir, am besten sollte ich mir die FH-Kennung auf meinen Studentenausweis schreiben. Vielleicht auf die Rückseite. Das mach ich gleich als erstes. Huch, aber da steht ja schon was. Ähm, ja, diese Idee hatte ich offenbar schonmal. Hätt ich mich nur daran erinnern können.

    Nun gut, ich gebe die Literatur ein, sie haben fast alles da und mit einer Tonnenlast Bücher marschiere ich zur modernen Ausleihmaschine. Die will meinen Ausweis, den hab ich ja und leg ihn triumphierend auf die dafür vorgesehene Ablage. Jetzt auch noch das Passwort. Die Tastatur ist riesig (bildschirmgroß). Jeder im Raum kann jetzt mein Passwort sehen. Wie bescheuert ist das denn? Für die, die es sich so schnell nicht merken konnten. Ich gebe es noch dreimal ein, weil der mir immer sagt, es sei falsch. ABER HIMMEL eben bin ich doch gerade damit noch in den Rechner gekommen und außerdem hab ich, auch wenn es oberdumm ist, ein Universalpasswort. Alles andere wäre hoffnungslos bei mir (nur natürlich nicht für Blog.de, falls Ihr jetzt auf dumme Gedanken kommt).

    Ich sage dem Bibliothekar, dass das Ausleihgerät mein Passwort nicht haben will. Der seufzt tief, nimmt meine Karte, legt die irgendwo drauf, tippelt rum... und dann meint er: IHR GEBURTSDATUM IST IHR PASSWORT! Oh, achso. Klar.

    Ah, jetzt gehts auch.

    Mensch, Student sein ab 40 ist echt schwer.

  • sowieso

    bin ich derzeit so aggressiv gereizt, dass es kaum aushaltbar ist. Meine armen Kids.

    Ich brülle und tobe und fühle mich ständig grenzkompensiert. Es ist mir alles ZUUUUVIIIIEL!

    Meine Kommilitonen sind losgesprintet und ich stehe noch verwirrt am Start.

    Gestern sollte ich auf der Arbeit einen Schrank inventarisieren. Ich habe zwei Stunden davor gehockt und frustriert Löcher in die Luft gestarrt. ICH KONNTE EINFACH NICHT! Es war soviel Papier, soviele Prospekte was auseinander klamüsert hätte werden müssen, dass meine Überforderung greifbar war und mich lähmte. Das merkte dann auch irgendwann meine Chefin und erlöste mich.
    Hab ich schonmal erwähnt, wie sehr ich diese Frau mag?

    sodenn...
    manu

  • Teamplayer oder Bullshit

    Im Studium der Sozialen Arbeit ist Teamfähigkeit alles. Man muss ständig Gruppen bilden, Dinge gemeinsam ausarbeiten und wird dann gemeinsam dafür benotet.

    Das ist nicht mein Ding! Wie jeder der mich näher kennt gut nachvollziehen kann. Ich bin autistisch, eigenbrödlerisch veranlagt, aber auch recht fatalistisch. Was muss, das muss. Also mühe ich mich ab, derzeit mit zwei jungen blonden Deern... die mir so fern sind wie nur irgendwas.

    Und es kommt auch schon zum ersten kleineren Probblem. So stellt eine von ihnen eine aus meiner Sicht sehr gewagte, sogar absurde These auf und führt die in aller Selbstverständlichkeit in einer gemeinsamen Tabelle auf.

    Ich fragte vorsichtig, vorher sie das hat. Und sie verhärtet ihre These (ohne jede Literaturangabe!) weiter. Das sei so. Dies sei der Hauptgrund für eine Gründung eines Institutes gewesen.

    DAS IST BULLSHIT! Das war nie ein Hauptgrund für die Gründung von auch nur irgendetwas, das sagt einem schon der gesunde Menschenverstand (weil dafür einfach kein öffentliches Interesse besteht, während 1000 andere Gründe sehr gewichtig dafür sprechen). Ich habe mir die Mühe gegeben die These zu googlen, konnte aber nichts finden, was ihre Behauptung unterstreicht. Ich möchte nochmal fragen, woher sie das denn hat (aus nem Geschichtsroman etwa?) und ihr an logischen Punkten erläutern, warum sie damit Unrecht hat. Und warum ich das auf gar keinen Fall gelistet haben will (weil peinlich).

    Aber sie war schon nach meiner ersten Nachfrage angefressen, dass ich ihre Ausarbeitung in Frage gestellt hatte. Wenn ich jetzt nochmal nachhake wird sie sich vorgeführt fühlen (ich will sachlich sein (nicht wirklich, bin aber bemüht), aber ich merke einfach, dass es bei ihr so ist, dass sie mit Kritik schlecht umgehen kann).

    Also gehorchte ich meinen Verstand, löschte alles was ich besserwisserisch schon niedergeschrieben hatte und schrieb einfach irgendwas Nettes. Und nun nagt es in mir... grrr...

    Aber ich dachte, vernünftiger ist, abzuwarten. Wir sind erst am Anfang, noch steht die Gruppenarbeit nicht. Am Ende kann ich immer noch mal nachhaken und darauf pochen, dass es besser ist, wenn wir nur Dinge behaupten die wir mit Literaturangaben belegen können. Das wird sie einsehen müssen, außerdem ist das dann so allgemein gehalten von mir, dass sie persönlich nicht mehr angesprochen ist.

    Soweit so klug, denk ich.

    AAAABER dieses böse fiese besserwisserische Männchen in mir tobt und tobt und tobt...

    naja, so unsympathisch
    manu

  • ohrwurmig zwei giraffenaffen

    datt singen wir hier ständig. :D Irgendwie ist es lustig oder?

    )

  • ohrwurmig eins pierces

    )

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