szmmctag

  • Back from DD

    Ich bin wieder zurück aus dem Pfingsturlaub mit der Erkenntnis:
    Ich liebe Dresden!
    Dresden ist soooooo klasse! Ich gebe zu, generell bin ich einer Stadt zugetan, die zum Frühstück Kuchen futtert, aber ich mag auch die imposanten Gebäude, die Kultur, vor allem aber mag ich die Straßenkunst und -kultur, die kreativen Menschen die man überall findet, die etwas darbieten oder gar ins Kunstwerk mit einbeziehen und sei es allein, dass 2 junge Leute mitten auf dem Palaisplatz neben dem goldenen August ein Planschbecken aufbauen und eine große Seifenblasenshow für Kids abhalten, bei der alle mitmachen durften. So schlicht, aber so spaßig und auch faszinierend. Grandiose Sänger und Artisten, leckere Speisen, ein Angebot für jeden. Gegen den beeindruckenden Prunk und die tadellose Sauberkeit der Altstadt wirkt die Neustadt Dresdens bei Tageslicht betrachtet recht schmuddelig. Zieht man bei Dämmerung ins Kneipenviertel begegnen einem eine bunte Mischung Jugendlicher vom ordentlichen Studenten bis zum Punk (was das Studentsein natürlich nicht ausschließt) alles vertreten, neben beängstigenden Figuren, auch die gut situierten, distinguierten Einheimischen, die sich dann mit den Touristen vermischen und vereint in den Kunstpassagen oder Clubs den Abend genießen. Wenn man es schicker mag, wählt man ein Restaurant in einem Innenhof der Königspassage, die auch nicht weit weg ist.

    Und Leute, ich sag jetzt etwas, was Euch neidig machen wird, es war heiß in Dresden! Sooo heiß, dass ich am Pfingstsonntag 2mal am Ende war und einen histrionischen Anfall bekam, weil die Sonne einfach zu sehr auf mein Haupt brannte. Wir mussten letztendlich eine Fahrradtour abbrechen, zugunsten eines Biergartens. :>>

    Achja und außerdem waren wir in einem abgefahrenen Outdoorladen. Dort konnte man in der 2. Etage(!!!) Kajaks und Co auf einem riesigen Becken ausprobieren, außerdem in einer Kältekammer die Jacken testen oder dasselbe in einer Regenkabine tun. Keine Frage, das wir das alles ausprobierten. Die 4 Etagen konnten die Kids parallel zur Treppe durch eine Plexiglasscheibe separiert, erklettern. Coole Sache.

    Soooo nun denn, dann will ich jetzt mal hier ans Werk gehen.

  • wieder da

    Mein Ring ist wieder da!!!!!!!

    Ich habe viele Tage des intensiven Suchens hinter mir. Ich habe an allen möglichen und unmöglichen Orten gesucht. Gleich mehrfach. Ich habe die Staubsaugerbeutel (wir haben 3 Staubsauger!) entleert, ich hab den Müll durchwühlt, ich habe in Restaurants und Cafes angerufen, beim Fundbüro, das Bett auseinandergebaut, die Couch, das Waschmaschinensieb zigsmal durchsucht, Schränke verrückt, alle Ablagen zigsmal gründlich durchsucht und und und....

    Wo fand ich ihn? Na? Auf meinem Nachttischschränkchen! BOING! Er lag unter einem Buch, das ich offenbar als einziges Inventar in diesem Haus im Laufe der Woche nicht verrückt habe.

    Und wisst Ihr was wirklich rührend ist? Mein Mann fragte mich vor ein paar Tagen, als ich das Gespräch auf den vermissten Ring brachte, ob ich auch andere Ringe hätte und wo die seien. Ich dachte da nicht weiter drüber nach. Gestern dann lief er plötzlich mit einem Ring von mir am kleinen Finger rum. Ich war total verblüfft. Sein Ehering war weg. Er sagte mir, wenn ich ihn nicht trüge, täte er das natürlich auch nicht, gleiches Recht für alle. Ich ärgerte mich, dass er so "billig" reagierte, bzw. ich wunderte mich auch darüber, weil das gar nicht zu ihm passt. Auf die Frage, warum er dann meinen trüge, sagte er nur, weil er einen tragen will und der gefiele ihm. Und ich Volltrottel hab überhaupt nichts verstanden.

    Eben sagte ich ihm, er solle seinen Ring wieder ranschaffen, weil meiner wieder da sei. Er sagte, leider könne er ihn nicht anziehen, er sei nämlich nicht da. Ich wurde richtig sauer, weil ich mich fragte, wo er wohl seinen Ring liegen hat lassen. Aber schließlich erklärte er mir endlich, dass er seinen Ring beim Juwelier hat, damit der einen Ersatzring für mich herstellen kann. Ooooooch.

  • Wie finde ich es

    wenn eine Prominente in mein Boot steigt?

    Fühl ich mich nun getragen? Getröstet? Ermutigt?

    Nein, natürlich nicht, ganz und gar nicht. Ich fühl mich lediglich, erstaunlicherweise sogar enorm, betroffen. Vielleicht sogar unglücklich zurückgeworfen.
    Sicher ist, es gibt mir nix positives. Sie möchte beispielhaft Halt geben, aber sie beschwert nur das Boot, macht es unsicherer.

    Und ehrlich gesagt fände ich es merkwürdig, fragwürdig, geradezu abscheulich, würde es sich anders verhalten und ich würde sagen: Nun gehts mir besser. Absurd!

  • Das Geheimnis des Fensterputzens

    Endlich bin ich ihm auf die Spur gekommen. Dazu musste ich mein 40. Lebensjahr erreichen. Doch endlich, hat sich die Problematik, nach mehr als 2 Jahrzehnten, für immer gelöst.

    Okay, ich gebe zu, so wirklich intensiv habe ich nie nach einer Lösung gesucht. 2x im Jahr etwa, jedesmal nachdem ich das Resultat meiner Fensterreinigungsaktion betrübt betrachtete. Ich habe mich schon immer darüber gewundert, warum "streifenfrei sauber" bei mir nicht möglich ist, obwohl ich die Fenster mit zigs Tüchlein trocken rubble und warum ein professioneller Fensterputzer ein 10stöckiges Gebäude mit ein und demselben längst schwarz verfärbten Ledertuch wischen kann und die trotzdem streifenfrei sauber sind.
    Viele Jahre dachte ich, es läge am Putzmittel und meine Umwelt ließ mich in den Glauben.
    Meine ehemalige Chefin vertraute mir an, das Geheimnis sei, das Fenster mit einem Tropfen Spüli in viel Wasser ordentlich sauber zu machen und danach eben mit einem Wischer und Fenstertuch trocken zu rubbeln. Womöglich zusätzlich mit Zeitungspapier. Männer schwören sowieso auf Zeitungspapier erfuhr ich danach von einem männlichen Kollegen. Beim Bund hätten sie es so gemacht.
    Meine Schwiemu benutzt ein superduper Putzmittel und meine ehem. Haushaltshilfe, die die Fenster ziemlich perfekt putzte, nahm auf gaaar keinen Fall Spüli, dafür aber Bodenreiniger. Für mein Fensterreinigungsmittel hatte sie nur Verachtung übrig.
    Ich versuchte die Technik der Haushaltshilfe. Die kann gelingen, ist aber anstrengend.

    Und kürzlich kam ich an einem Fensterreinigermenschen vorbei, sein Läppchen schon ganz schwarz, und ich hielt es nicht länger aus. WAS tun Sie in dieses Putzwasser, dass die Fenster so streifenfrei sauber sind???? fragte ich verzweifelt. Er führte mich zu seinem Eimer und zeigte mir sein Geheimnis. Eine umgekippte, also kaum wohldosierte, Flasche "Ja"-Spüli. Aber, aber, aber.... stotterte ich. Ich dachte, man dürfe kein Spüli nehmen und überhaupt, warum krieg ich das zu Hause nicht hin. Er tippt auf seinen Wischer und erklärt. "Es kommt nicht auf das Reinigungsmittel an. Es ist wichtig den richtigen Wischer zu haben!" AHA? "Ja, dieser hier, der lässt nicht einen Tropfen Wasser auf der Scheibe zurück, deshalb entstehen auch keine Streifen."
    Das klang logisch, warum nur bin ich selbst nicht durch logisches Denken schon vor 20 Jahren dahinter gekommen? Er verriet mir, dass er einen Unger-Wischer benutze. Den bestellte ich mir jetzt im Versandhandel für ca. 16 Euro. Im Drogeriemarkt gibt es die Dinger für 2.59 Euro, aber ich ließ mich nicht lumpen.

    Und eben kam das Wunderteil an und ich verbrachte ca. 5 Minuten damit, es zusammenzubauen. Merkwürdiges System (man kann die Wischer austauschen nach ner Zeit). Aber nun gut... Ich nahm Spüli, wusch die Scheibe und wischte mit dem Wischer, und was soll ich sagen... Ich bin überzeugt, noch nie zuvor war diese Scheibe so sauber. Ich fühlte mich regelrecht geblendet. Es war ein Gefühl wie das, wenn man das erste Mal eine Brille trägt und alles überscharf wahrnimmt.

    Nein, ich bin nicht unter die Produkttester gegangen, aber liebe Fa. U. wenn sie mir für meine Werbung etwas zukommen lassen wollen, bitte bitte gerne!
    Ich liebe diesen Wischer! Folgan, wenn jemand meine hausfräulichen Blogeinträge vermissen sollte, man findet mich irgendwo im Haus, bei meinem Unger.

    PS: Nur nicht in den nächsten Tagen, denn über Pfingsten ruht selbst das neueste Familienmitglied.

  • Chocolate Eggs

    We-wont-sell-Kinder-chocolate-eggs-in-the-interest-of-child-safety

    "Ein Gesetz aus dem Jahre 1938 schreibt vor, dass in Lebensmitteln keine "ungenießbaren Objekte" drin sein dürfen: also Gegenstände wie zum Beispiel Plastikspielzeug im Überraschungsei. Damit wollen die Gesetzgeber Kinder schützen, die die Schokolade möglicherweise samt Spielzeug verschlingen könnten." aus Dein Spiegel

    Ein Ü-Ei ist in der USA also eine illegale Sache. Witzig, was alles möglich ist im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Vom großen Zutrauen in den eigenen Nachwuchs zeugt dies ja nicht gerade. ;)

  • Nun doch

    Gerade rief der Tierarzt an und teilte mit, das Feh es nicht geschafft hat. Sie hatte ein Emphysem. Eine äußere Verletzung konnte er nicht feststellen, er vermutet, dass sie so unwahrscheinlich es klingt entweder eine Wespe verschluckt hat oder ein Strohhalm in die Luftröhre gepickst hat. Er bot an, eine Autopsie zu machen, aber ich lehnte ab. Wir werden sie morgen abholen und begraben. :(

  • Feh lebt

    Gerade (21.32 Uhr) rief mich der Tierarzt an.

    Das Kaninchen lebe noch, hätte gerade eine Infusion bekommen, es ginge ihm etwas besser, aber es ist noch nicht übern Berg.

    Morgen gegen halb 12 rufe er noch einmal an. Hm, da bin ich ja gespannt, ob er das wirklich tut.

  • Tot?

    Der Tierarzt war ratlos, spritzte Cortison und sagte, er würde sie die nächsten 2 Stunden beobachten, aber es sei so, dass sie zu ersticken drohe... um 12.00 sage er mir Bescheid, ob es ihr besser ginge, oder ob wir sie einschläfern sollen.

    Um 12.00 Uhr rief er nicht an, ich dachte mir, ach, ich stress mal nicht, ich kann mich ja auch gegen 16.00 Uhr (offizielle Sprechzeit) melden und dann das Tier bestenfalls abholen.

    Tja und dann stellte ich fest, dass es ja Mittwoch ist. Die Praxis hat geschlossen und morgen ist Feiertag. Und nun weiß ich nicht, haben die Feh eingeschläfert und vergessen es mir zu sagen (dürfen die das ohne zu fragen?) oder geht es ihr besser und wird sie dann von jemanden versorgt oder ist sie vergessen worden. Ich weiß gar nicht was ich machen soll.
    ARGH!

  • und es wird schlimmer

    mit mir, nicht mit dem Kaninchen. Von ihr hab ich noch nichts gehört.

    Jedenfalls vermisse ich seit gestern meinen Ehering. Die Wahrscheinlichkeit liegt höher, dass ich ihn in einem Anfall geistiger Umnachtung abgelegt habe, als dass er mir aus Versehen vom Finger gerutscht ist. Ich habe nämlich Mühe ihn vom Finger zu kriegen, wenn ich ihn abziehe. Das wäre mir doch aufgefallen, wenn er gerutscht wäre? Trotzdem habe ich Visionen, wie er in den Abfalleimer gefallen ist und auf dem Weg zur Mülldepo einem trübsinnigen Schicksal entgegenblickt.

    Liebe Sternenkratzerin, Du bist doch Spezialistin auf diesem Gebiet! Ich habe mich in jeden Raum des Hauses gestellt und mir überlegt, was ich in den letzten Tage je dort gemacht habe und wann und warum ich den Ring theoretisch hätte ausziehen können. Mir fällt nichts ein, trotzdem habe ich überall gesucht, an möglichen und unmöglichen Orten ohne Ergebnis. Ich habe auch die Matratzen des Bettes hochgehoben (man weiß ja nie), aber außer diverse Haargummis von Lotta keine Spur.

    SOWAS GIBT ES DOCH NICHT!

  • Das Kaninchen

    ist krank. Wir werden wohl gleich zum Tierarzt aufbrechen. Sie knirscht mit den Zähnen, was wohl Schmerz bedeutet. Sie röchelt dazu, hat Spucke, fast Schaum vorm Maul und hört sich ansonsten so an, als hätte sie eine Erkältung, die Atemwege scheinen nicht frei zu sein, wenn sie ausatmet, wirft sie quasi blubbernd Blasen. Fieber hat sie aber nicht, eher ist sie angsteinflößend kalt, fast so, als sterbe sie schon.

    Ach Du Mensch, dieses Kaninchen ist gegen diese typischen Kaninchenkrankheiten geimpft und noch gar nicht so lange bei uns im Gehege. So wie einst Emilie scheint sie diesen Freigang nur wenige Monate zu überleben. Sie will auch nicht fressen und ich habe schon ergoogelt, dass Erkältungskrankheiten ernst zu nehmen sind. Auf der anderen Seite würgt sie manchmal, das kann Schleim sein, oder auch ein Vergiftungssymptom. Nur hätte das dann nicht auch Tommy (das andere Kaninchen)?

    Tommy aber ist wohlauf, der hat ja sogar damals das gemeinschaftliche Eibenfressen mit Emilie überlebt. Tommy ist sowieso der Knaller. Bisher war er immer extrem scheu, dachte ich. Nun stellte ich fest, nachdem er zum ersten Mal aus dem Gehege ausgebrochen ist (man soll niemals nie sagen! Hab ich nicht kürzlich noch erwähnt, dass ich es nichtmal einzäunen muss, weil er sich nicht wegbewegt?), dass er durchaus zutraulich ist. Der Nachbar klingelte, ein weißes Kaninchen mache sich gerade über seinen Thymian her. Ob ich es davon abhalten könne, es ließe sich nicht einfangen.
    Ich dachte bei mir, ojeee, Tommy krieg ich im Leben nicht wieder. Ich hockte mich dann in seine Nähe, rief ihn leise und lockte mit einem lächerlichen Löwenzahn, während Tommy doch im Paradies der Kräuter hockte. Was macht dieses Tier überraschenderweise? Dreht sich zu mir um, hoppelt freudig auf mich zu und springt auf meinen Schoß, um den Löwenzahn zu fressen. SOWAS!

    Naja, aber jetzt werden wir zum Tierarzt sputen.

Über mich
Kalender
<< < Mai 2013 > >>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31
E-Mail-Abonnement

Hier kannst Du für neue Einträge dieses Blogs eine E-Mail erhalten.

Footer:

Die auf diesen Webseiten sichtbaren Daten und Inhalte stammen vom Blog-Inhaber, blog.de ist für die Inhalte dieser Webseiten nicht verantwortlich.